Fehlende Bilder

Das Jahr 2022 beginne ich mit einer Notiz in eigener Sache: Aus Finanzierungsgründen (knapp 30 EUR / Monat für den Business-Tarif haben sich für diese Website nicht wirklich gelohnt) habe ich das WordPress.com-Abo auf eine günstigere Variante umgestellt. Dabei kam es leider zu ganz ‚interessanten‘ Datenbankverwerfungen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass Beiträge nicht mehr im WordPress-Reader erscheinen.

Zunächst: Alle Postings sind weiterhin vorhanden. Aber: Irgendwelche Uralt-Entwürfe waren nach dem Downgrade wieder da, während gleichzeitig diverse Fotos und Bilder, die im Laufe des letzten Jahres hochgeladen wurden, scheinbar willkürlich gelöscht sind. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass das Downgrade von Business nicht auf das nächstniedrige Premium erfolgte (was genug Speicherplatz geboten hätte), sondern auf Free, was nicht genug Speicher für Bilder bietet. Scheinbar wurden deshalb nach irgendeinem mir nicht ersichtlichem Prinzip Bilder gelöscht. Das darauf folgende Upgrade von Free auf Premium hat sie nicht wiederhergestellt.

Das bedeutet, dass Sie beim Stöbern durch die Seite möglicherweise auf Beiträge stoßen werden, bei denen Bilder fehlen. Das tut mir leid. Mir war nicht bewusst, dass das passieren würde. Sofern möglich, versuche ich wichtige Bilder zu rekonstruieren, da ich sowieso vorhabe, jeden einzelnen Beitrag durchzugehen, aber wenn das zu viel Aufwand macht, kann es sein, dass ich das zumindest bei meinen eigenen Texten auch einfach lasse.

Durchgehen will ich die Beiträge übrigens, um sie, was das Gendern angeht, kompatibler zu Screenreadern zu machen. Weder das Sternchen noch der Doppelpunkt werden dafür von Verbänden wie dem DBSV als geeignet angesehen. Je nach Typ oder Konfiguration eines Screenreaders funktionieren Sternchen und Doppelpunkt mal, aber mal auch nicht.

Daher möchte ich künftig und rückwirkend die Formulierungen an sich genderneutraler gestalten, anstatt einfach die Wörter durch Sonderzeichen anzupassen. Also zum Beispiel im Kontext von Literatur kein „Autor*innen“ mehr verwenden, sondern etwa „Menschen, die beruflich schreiben“ oder „Personen, die Sachbücher verfassen“ oder „Menschen, die Romane veröffentlichen“ — so in dem Sinne. Oder wenn es um die Teilnahme an einer Veranstaltung ginge, kein „… hatte so und so viel Teilnehmer*innen“ mehr, sondern „so und so viel Menschen nahmen teil“. Die Sätze werden dadurch eventuell etwas länger werden, und es wird auch eine ganze Weile dauern, bis ich alles seit 2019 angepasst habe, aber ich denke, dass das inklusiver ist als bisher. Feedback gerne.

Update zu den Bildern: Die Bilder sind scheinbar nicht gelöscht, sondern noch vorhanden, aber teilweise unter völlig falschem Datum in der Mediathek hinterlegt und scheinbar auch anderer URL. Aber immerhin kann ich es so doch einfacher rekonstruieren.

Veröffentlicht von

Dr. Mario Donick

Digitalisierung / Kommunikationsanalyse / Technikvertrauen / Softwaretransparenz

2 Gedanken zu „Fehlende Bilder“

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