Bald: „Wer sehen will, muss spüren. Warum uns manche Serien und Filme berühren und uns andere kaltlassen“ (Über/Strom Band 4)

Wieso mögen wir eigentlich Filme und Serien — beziehungsweise wieso mögen wir manche mehr als andere? Woran liegt es, dass uns der eine Film total zu Herzen geht, während uns die andere Serie nur ein müdes Schulterzucken entlockt? Und wie spüren wir uns selbst eigentlich, während wir Filme schauen und Serien „bingen“? Wiebke Schwelgengräber geht diesen Fragen phänomenologisch erkundend und psychologisch interpretierend auf den Grund — in ihrem Buch „Wer sehen will, muss spüren. Warum uns manche Serien und Filme berühren und uns andere kaltlassen“.

Wiebke Schwelgengräber: Wer sehen will, muss spüren (Cover)

Das Buch erscheint voraussichtlich im September 2022. Es ist der vierte Band unserer Reihe „Über/Strom“. Hier mal der offizielle Klappentext:

Warum berühren uns Serien wie „Game of Thrones“, „Breaking Bad“, „Sex Education“ und Filme wie „Es“, „Sieben“, oder „Mamma Mia!“? Manchmal sind wir gefesselt von einem Film oder einer Serie und vergessen alles um uns herum. Und ein anderes Mal vergeht die Zeit einfach nicht und der Film langweilt uns zu Tode. Wieder andere Filme und Serien können wir gar nicht erst aushalten, weil Gewalt, Ekel, und Demütigungen von Figuren uns unangenehm vereinnahmen und geradezu einschnüren.

In diesem Buch erfahren Sie, wie Filme und Serien uns emotional berühren – oder eben auch nicht. Anhand zahlreicher Beispiele lernen Sie, wie Langeweile, Freude, Angst, Empathie, Ekel, Nervosität, Scham, Schrecken oder Sehnsucht beim Film- und Serienschauen geradezu leiblich spürbar werden. Diese philosophischen Betrachtungen werden jeweils psychologisch eingeordnet, um einen umfassenden Blick auf das ‚Spüren beim Sehen‘ zu erlangen. 

Wiebke Schwelgengräber studierte Germanistik, Philosophie und Kommunikationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Psychologie an der Universität Rostock. Dort war sie bis 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Instituten für Informatik und Schulpädagogik tätig. Seit 2016 ist sie als Lehrerin an einer berufsbildenden Schule tätig. Ihre Forschungsinteressen umfassen anthropologische, phänomenologische und psychologische Fragen des Erzählens und Fühlens.

Veröffentlicht von

Dr. Mario Donick

Digitalisierung / Kommunikationsanalyse / Technikvertrauen / Softwaretransparenz

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