Let’s Play Buch-Unboxing

Eben kamen meine Belegexemplare von „Let’s Play! Was wir aus Computerspielen über das Leben lernen können“ (dem zweiten Band der Über/Strom-Buchreihe) und ich freue mich sehr ^^ Das Buch liegt mir persönlich fast mehr am Herzen als meine letzten beiden. Hier einmal die Pressemitteilung des Verlags und nun ein paar Unboxing-Fotos:

„Let’s Play!“-Buch ab 9. November erhältlich (eBook schon jetzt)

Mein neues Buch „Let’s Play — was wir aus Computerspielen über das Leben lernen können“ (= Band 2 der Buchreihe Über/Strom) ist ab 9. November erhältlich (die eBook-Version gibt es als PDF bereits jetzt beim Verlag). Ich schaue mir Computerspiele aus mehreren Perspektiven an — vom kreativen Problemlösen über Aspekte leibphänomenologischer Wahrnehmung und Kommunikation in Spielen, aber auch fragwürdige Themen wie Rassismus und Sexismus in von Spieler*innen erstellten Modifikationen sowie die häufige Gewalt in Spielen und meist unkritisch implementierte kapitalistische Wachstumsvorstellungen. Unter anderem schreibe ich über die Rollenspielreihe The Elder Scrolls, das Weltraumspiel X4: Foundations, Flugsimulationen wie X-Plane 11 oder Microsoft Flight Simulator, das Action-Adventure Hellblade: Senua’s Sacrifice oder die Horror-Reihe Silent Hill; ich gehe auf die Faszination von Strategiespielen ein und das Phänomen, wenn Spiele in uns selbst etwas verändern.

Ich habe das Buch geschrieben, weil ich immer wieder — auf der Arbeit, im ÖPNV, in Geschäften — Menschen sehe, die ganz rigoros, ganz kategorisch ausschließen, dass sie oder ihre Kinder jemals Computerspiele spielen würden, so als wären Spiele grundsätzlich schädlich oder abzulehnen. Das sehe ich (offensichtlich 😉 ) anders. Ich will in dem Buch sowohl zum Spielen einladen, als auch zum Reflektieren über das Gespielte anregen. Denn wir können aus Spielen viel über uns selbst als Teil einer Gesellschaft lernen. Spiele sind Ausdruck und Kommentar unserer Lebensweisen.

Der Klappentext des mit vielen Bildern versehenen Bandes lautet wie folgt:

Computer- und Videospiele sind mittlerweile so vielfältig, dass sich aus ihnen viel lernen lässt: über unsere eigene Wahrnehmung, über unseren Umgang mit Erwartungen und Enttäuschungen, über Geduld und Ungeduld, über Vorurteile und Weltbilder, über menschliche Kommunikation und Kooperation und vieles mehr.

Das Buch ist ein Reiseführer durch die Welt der Spiele und richtet sich nicht nur an alle, die mit Computerspielen aufgewachsen sind, sondern auch an jene, die Spielen nach wie vor skeptisch gegenüberstehen.

Auf unseren Touren wird deutlich, wie vielfältig und anregend Computerspiele heute sind – dass sie nicht nur bloße Konsumprodukte einer viele Millionen Euro schweren Unterhaltungsindustrie sind, sondern buntes Zeugnis menschlicher Kreativität. Das Buch zeigt Ihnen, wie Spiele uns allen Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung bieten – oft in einem viel weiteren Sinne, als Spiele-Entwicklerinnen und -Entwickler selbst vorhersehen können.

Ankündigung: Sachbuch „Die Unschuld der Maschinen“ jetzt erhältlich

In unserer heutigen Computergesellschaft sind wir permanent gezwungen, Technik zu vertrauen — rund um die Uhr, jeden Tag, im Kleinen wie im Großen. Seit kurzem ist dazu das Sachbuch „Die Unschuld der Maschinen“ von Über/Strom-Co-Herausgeber Mario Donick erhältlich. Das Buch behandelt alltägliches „Technikvertrauen in einer smarten Welt“, so der Untertitel.

Klappentext

Im Kleinen vertrauen wir darauf, dass Technik so einfach wie in der Werbung funktioniert: kaufen, einschalten und fertig. Doch in der Praxis kommt es immer wieder zu Problemen — die umso schlimmer sind, wenn ein Gerät äußerlich einfach erscheint, aber in Wahrheit viel komplexer ist. Wenn wir dann nicht selbst zum Techniker werden wollen, vertrauen wir darauf, dass uns der Kundendienst des Herstellers hilft, aber das kann ganz eigene Herausforderungen mit sich bringen.

Im Großen vertrauen wir darauf, dass Technik nur das tut, was sie soll. Doch je „smarter“ Technik heute wirkt, desto undurchschaubarer ist ihre Funktionsweise. Wir können nicht genau sagen, was sie eigentlich tut — wir hoffen einfach, dass die Hersteller nichts Böses im Sinn haben, wenn sie unsere Daten auswerten, um Dienstleistungen bereitzustellen. Und wir verlassen uns darauf, dass wir schon nichts zu verbergen haben.

In diesem Buch lernen Sie anhand praktischer Fallbeispiele, was Technikvertrauen heißt und wie Sie heutige „smarte“ Tecnik verstehen können, damit Sie nicht länger nur blind vertrauen müssen. Sie erfahren, was für die erfolgreiche Kommunikation mit dem technischen Kundendienst nötig ist. Und Sie blicken ein paar Jahre in die Zukunft, in eine Welt, die noch viel mehr als heute durch intelligente Geräte vernetzt sein wird.

Das Buch „Die Unschuld der Maschinen. Technikvertrauen in einer smarten Welt“ ist 2019 bei Springer Fachmedien erschienen und kostet 24,99 EUR (Softcover inkl. E-Book).