Hörtipp: Charlotte Klonk und Wolfgang Ullrich zu Bildern des Ukraine-Kriegs

Hier ein kurzer Tipp zum Hören: Vorgestern (06.03.2022) waren bei Deutschlandfunk Kultur in der Sendung „Sein und Streit“ die Bildwissenschaftlerin Charlotte Klonk und der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich zu Gast. Sie sprechen über die Wiedergabe des Ukraine-Kriegs in Bildern, unter anderem auch über die unterschiedlichen Inszenierungsformen Putins und Selenskyjs in klassischen und sozialen Medien. Link zum Nachhören: https://www.deutschlandfunkkultur.de/bilderkrieg-ukraine-100.html

Lesetipp: Wolfgang Ullrich über die Bilder der Kapitolbesetzung

In einem aktuellen Beitrag für den Bayerischen Rundfunk über die Erstürmung des US-Kapitols durch Trump-Anhänger hat Wolfgang Ullrich folgende, wie ich finde ziemlich geniale Beobachtung gemacht:

Vor lauter Begeisterung darüber, bei einer Revolution dabei zu sein, ist man von Anfang an so eifrig mit ihrer Dokumentation und mit dem Sammeln von Erinnerungsstücken beschäftigt, dass diese Revolution letztlich gar nicht mehr richtig stattfindet. Die Leute nehmen die Haltung von Veteranen oder von Geschichtstouristen ein, noch bevor die eigentliche Schlacht geschlagen ist.

Dies mag dazu verleiten, die Gefahr zu unterschätzen. Ullrich warnt davor, dass Protestler, die als Digital Natives mit Plattformen wie TikTok aufwachsen, nicht mehr vor diesem Problem stehen könnten. Er schreibt:

Sie werden darauf achten, dass bei einem nächsten Mal oder einem anderen Anlass vor Ort alles gut genug organisiert ist, um die vorhandenen Kräfte zu bündeln und um den online vorbereiteten Plot auch komplett umzusetzen.

Außerdem wird es schon bald mehr digital natives unter den Demonstranten geben […] Ihnen aber wird es keine Probleme mehr bereiten, gleichzeitig zu putschen und Bilder vom Putsch zu machen. Denn ihr Leben findet ohnehin fast durchwegs mit Kamera in der Hand statt

Mehr dazu im verlinkten Artikel sowie einem Interview mit Ullrich beim SWR.

Gesellschaftsdiagnose und Traumabewältigung. Wolfgang Ullrich: Feindbild werden

Der seit 2019 zwischen Feuilleton und Leinwand ausgetragene Konflikt um einen Artikel des Kunstkritikers Wolfgang Ullrich in der ZEIT und dem in jenem Artikel genannten ostdeutschen Maler Neo Rauch hätte einen gewissen Unterhaltungswert, wenn man ihn lediglich distanziert als weiteres Beispiel für das ja immer mal wieder komplizierte Verhältnis von Kunst und Kritiker nehmen würde. Allerdings ist so ein Konflikt, der sich an der Ost-West-Linie der deutschen Gegenwart abspielt, doch zu wichtig als ihn nur amüsant zu finden. Und glücklicherweise ist das Buch, das Ullrich nun darüber veröffentlicht hat, mehr weitsichtige Gesellschaftsdiagnose denn persönliche Traumabewältung, auch wenn der Autor immer wieder auf seine Person zurückkommt. Aber der Reihe nach:

In Ullrichs ursprünglichem Artikel ging es um die Beobachtung, dass politisch rechts stehende Künstler*innen sich zunehmend als Verteidiger*innen der Kunstfreiheit aufspielen — ein etwas paradoxes Selbstbild, denn die Rechten wären wohl die ersten, die Pluralität und Diversität abschaffen würden, wären sie einmal an der Macht. Ullrichs Artikel war eine sachliche Analyse, provozierte aber Neo Rauch dazu, mit einem Gemälde als Leserbrief zu antworten. Das Bild mit dem Titel „Der Anbräuner“ zeigte offenbar seinen Kritiker als Maler, der mit seinen eigenen Fäkalien eine Leinwand beschmiert. In das Fenster des engen Dachbodenateliers wirft Hitler seinen Blick — Rauch sah sich also offenbar von Ullrichs Artikel als rechts, oder gar als Nazi, denunziert, „angebräunt“ eben. Dass es sich bei dem Maler auf Rauchs Bild um Ullrich handeln soll, wird außer dem Kontext auch aus den Initialen WU deutlich.

Im Prinzip ist das erstmal nichts anderes als das von rechter Seite oft zu hörende Gejammer, dass man ja heute gar nichts mehr sagen dürfe; dass ja immer gleich die Nazikeule käme, nur weil man mal ausspreche, was ‚alle‘ denken würden — die häufige Verwechslung von Meinungs- und Redefreiheit mit dem Wunsch, dass die eigene Rede doch bitte unwidersprochen bleiben möge bzw. der Vorwurf der Zensur, wenn es zu Widerspruch kommt. Der Diskurs um Ullrichs Artikel und Rauchs Gemälde ist da erstmal nur die gehobene, feuilletonistische Spielart dessen, was man jeden Tag im Internetrauschen von Kommentarbereichen beobachten kann.

Aber dieser spezifische Konflikt, und das stellt Wolfgang Ullrich nun in seinem Buch „Feindbild werden“ deutlich heraus, steht für mehr. Erstens werden in ihm unterschiedliche Funktionen und Eigenschaften deutlich, die man in einer Gesellschaft ‚dem Künstler‘ und ‚der Kunst‘ zuschreibt. Und zweitens stehen diese stellvertretend für nach wie vor (oder sogar wieder stärker?) vorhandene Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, die von Rechten in ihrem Sinne verstärkt und ausgenutzt werden. Ullrichs Buch nimmt den Konflikt mit Rauch zum Anlass, über diese Unterschiede nachzudenken.

Da ist also zunächst das Verständnis von Kunst und Künstler*in: entweder klassisch als überzeitliche, identitätsstiftende, wohl auch moralische Instanz, zu der man aufblickt und der man einen Sonderstatus zugesteht — oder postmodern, wo all diese Kategorien keine große Rolle mehr spielen, weil es immer auch Alternativen zum gerade als aktuell Gesetzten geben kann.

In Westdeutschland, so Ullrich, hätte man auch durch die kapitalistische Waren- und Produktvielfalt gelernt, mit Vielfalt und Alternativen umzugehen. „Der Glaube an Festes und Absolutes schwand“ (S. 67). In Ostdeutschland hingegen hätte Kunst sich gegen einen autoritären Staat behaupten müssen und musste schon von daher selbst einen absoluten Anspruch setzen; eine Postmoderne im westlichen Sinne habe es in der DDR nicht gegeben. Dies wirkt bis heute nach, und wenn ein Kunstkritiker ‚aus dem Westen‘ wie Ullrich auf rechte Tendenzen in ostdeutscher Kunst hinweist, dann fühlen sich die Kritisierten auch deshalb angegriffen, weil sie ihr überzeitliches Kunstverständnis nicht aufgegeben haben, denn die entsprechende Sozialisation durch Alltagskapitalismus und intensive Beschäftigung mit postmodernen Theorien in der akademischen oder künstlerischen Ausbildung war eben nicht da.

Die Krux an der Sache ist, dass im wiedervereinten Deutschland nun rechte politische Kräfte den Osten als gleichsam letzte Bastion gegen den an die Postmoderne, an Liberalismus, an Multikulturalität und Diversität verloren geglaubten Westen betrachten. Sich als unterdrückt wähnende Künstler (die aber wie Neo Rauch durchaus erfolgreich sind, auch finanziell — „Der Anbräuner“ wurde auf einer Leipziger Wohltätigkeitsveranstaltung für 750.000 EUR versteigert) kommen da wie gerufen.

Wolfgang Ullrichs sehr lesenswertes Buch schält den Kern dieser Situation heraus, auch unter Bezugnahme auf Soziologen wie Andreas Reckwitz („Die Gesellschaft der Singularitäten“) und Steffen Mau („Lütten Klein“). Ob der recht dramatische (wohl vom Wagenbach-Verlag wie ein Aufkleber auf dem Umschlag platzierte) ‚zweite‘ Untertitel „Der neue Ost-West-Konflikt“ wirklich angemessen ist, dürfte sich wohl in den nächsten Jahren zeigen, wenn die in den Jahrzehnten nach der Wende kapitalistisch und postmodern sozialisierten jüngeren Ostdeutschen sich in Wirtschaft und Politik etabliert haben.

Wolfgang Ullrich: Feindbild werden. Ein Bericht. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin, 2020.

P.S.: Dass auch im Kleinbürgertum und in der Mittelschicht im Westen lange Zeit ein klassisches Kunstverständnis herrschte, und wie man dieses überspitzt zusammenfassen kann, zeigt übrigens das Lied „Künstler“ des Kabarettisten Rainald Grebe:

Wolfgang Ullrich über Immersion als „Geschichte von Misserfolgen“ und Lambert Wiesings Bildtheorie

Immersion ist bei der Entwicklung von Virtual-Reality-Umgebungen oder atmosphärisch wirksamen Computerspielen ein bedeutendes Thema. Immersion meint da meist das Gefühl, in die dargestellten Welten einzutauchen, sodass man subjektiv glaubt, wirklich in dieser Welt zu sein (suspension of disbelief). Bildtheoretisch ist dieser praxisorientierte Zugang zum Immersionsbegriff etwas zu einfach.

Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich hat nun Ende Januar an der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg einen Vortrag über Immersion als Geschichte von Misserfolgen gehalten — ein sehr passender Titel und eine sehr gelungene Darstellung. Den Vortrag hat Ullrich in seinem Blog verlinkt bzw. eine gekürzte Verschriftlichung zum Runterladen bereitgestellt.

In meinem Buch „Die Form des Virtuellen“ hatte ich hinsichtlich Virtual Reality schon vor ein paar Jahren auf Lambert Wiesings Bildtheorie hingewiesen. Wiesings Schlüsselsatz ist meiner Meinung nach der folgende:

„[E]ntweder lassen sich immersive Bilder aus technischen Gründen nicht verwirklichen, dann funktionieren sie schlicht und ergreifend nicht, oder sie funktionieren, dann läßt sich das Ergebnis nicht mehr als ‚Bild‘ ansprechen.“ (Wiesing, Lambert: Das Mich der Wahrnehmung. Eine Autopsie. Frankfurt/Main 2015, S. 212).

Und:

„Die Unterscheidung von immersiven und nicht-immersiven Bildern ist so sinnvoll wie die Unterscheidung von eckigen und runden Kreisen.“ (ebd.)

Dies ist wichtig, weil Virtual Reality primär über die bildliche Darstellung funktioniert. Ich starre auf ein Display, das sich direkt vor meinen Augen befindet und das alte Verfahren der Stereoskopie benutzt. Rein technisch sehe ich also ein Bild. Und trotzdem fühlt es sich so an, als sähe ich nicht nur ein Bild, sondern als wäre ich in dieser Welt. Wenn es einer VR-Anwendung oder einem Spiel gelingt, diese suspension of disbelief zu erzeugen, dann ist es, rein technisch, erfolgreich. Gerade dann ist es nicht verkehrt, einmal stehenzubleiben und sich daran zu erinnern, dass es eben doch nur ein Bild ist, auf das ich starre.

Spannung

Aber dieses ‚doch nur ein Bild‘ ist die eine Seite eines Spannungsfeldes, dessen andere Seite provisorisch als ‚obwohl nur ein Bild‘ ausgedrückt werden kann. Ein Extrembeispiel: In meinem oben verlinkten GameStar-Artikel zur Atmosphäre habe ich in einer Bildunterschrift über das Horror-Adventure „Resident Evil 7“ geschrieben:

„Resident Evil 7 baut eine enorm bedrohliche Atmosphäre auf. Wer das unter der VR-Brille durchhält, muss Nerven aus Stahl haben – glauben zumindest der Autor dieses Artikels und seine Frau, die das Spiel nicht zu Ende spielen konnten.“

In dem Spiel ist man in einem typischen Horror-Haus gefangen und muss irgendwie damit klarkommen, sprich Überleben oder Fliehen. Man sieht alles konsequent aus der Ego-Perspektive, oft sind auch die eigenen Hände und Unterarme zu sehen. Dabei kommt es sehr oft zu sehr intensiven Kämpfen, in denen einem die halb-/untoten menschlichen Gegner sehr nah kommen, so nah, wie man ein anderes Gesicht sonst nur in sehr intimen Momenten erleben würde.

In Spiel Resident Evil 7 kommt man Gegnern teils sehr nahe; die Distanz auf diesem Bild ist noch moderat (Screenshot: Capcom / residentevil7.com)

Die Darstellung hat etwas ähnlich pornographisches wie es bei Virtual Reality-Pornographie im engeren Sinne der Fall ist (worauf ich im o.g. Buch näher eingehe). Sie erzeugt ähnlich grenzwertige Wahrnehmungen aus Faszination durch die Intimität und Abwehr der ja doch fremden ‚Person‘, die da scheinbar vor dem Gesicht rumspukt. Unter anderem durch die Blickachsen, die zwischen Spielerin und Gegner aufgebaut werden, erzeugt das Spiel Resident Evil 7 selbst auf dem flachen Bildschirm ein starkes Gefühl von Immersion — und wegen ihr ist die Gewalt, die man als Spielerin dabei von den Gegnern erfährt und die man diesen Gegnern antut, zumindest für mich nicht aushaltbar.

Gerade in solchen Szenen wird das Spiel nicht nur von der Spielmechanik des Kämpfens und Ausweichens dominiert, sondern von der Abfolge intensiver Bilder. Obwohl Lambert Wiesing bildtheoretisch völlig Recht hat, dass die Rede von immersiven Bildern unlogisch ist, so lässt sich das entstehende subjektive Gefühl der Immersion damit nicht wegwischen.

Das Sichtbare ist nur ein Bild, aber weil das Bild nicht allein steht, sondern mit interaktiven (nicht interaktionalen) Elementen gekoppelt ist, und weil es ‚um etwas geht‘ (nämlich das scheinbar eigene Überleben), fühlt man sich subjektiv im Dargestellten und Erlebten anwesend und das kann so intensiv sein, dass man es nicht aushält.

Es braucht eine Theorie, die diese Spannung des Immersionsbegriffs noch prägnanter greifen kann.

7 aus dem Strom: KW24/25

Forschung und Diskussionen zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, veränderter Mediennutzung oder neuen technologischen Entwicklungen wirken wie ein endloser Strom mit vielen Abzweigungen. Regelmäßig verlinken wir sieben besonders interessante Neuigkeiten.

Der Kulturwissenschaftler und Autor Wolfgang Ullrich verlinkt zwei Beiträge von sich zum Thema Konsumverzicht und „Fridays for Future“. Insbesondere das Interview, das Ullrich der Deutschen Welle gab, ist lesenswert. Ullrich darin über das heute nötige Abwägen unterschiedlicher Interessen: „Ich muss persönlich immer wieder neu entscheiden, ob ich ein ökologisches Interesse habe, ein soziales oder strukturelles.“ Dies verursache Unsicherheit und das frustriere. Ullrich fragt, ob nicht sogar Unternehmen selbst Anreize setzen könnten, damit Konsumenten umweltbewusstere Entscheidungen treffen: „Stellen Sie sich vor, das nächste iPhone, das auf den Markt kommt, gibt es nicht einfach nur gegen Geld, sondern das bekommt nur jemand, der nachweisen kann, dass er die letzten zwei Jahre nicht geflogen ist oder 20 Stunden Umweltarbeit in seiner Gemeinde geleistet hat.“ Dies, so Ullrich, wäre ein viel stärkeres Statussymbol als würde man einfach nur viel Geld bezahlen.


Bekanntlich ist der Philosoph Jürgen Habermas 90 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Geburtstags fragt heise-Online-Autor Detlef Borchers: „Wo sind eigentlich [Habermas‘] Reflexionen zur künstlichen Intelligenz“? In Texten und Reden Habermas‘ findet Borchers einige Antworten, wenngleich diese sich eher mit Digitalisierung allgemein befassen.


Künstliche Intelligenz in Form von Robotern und Androiden ist schon lange Thema in der Literatur. Ian McEwans neuer Roman „Maschinen wie ich“ verlegt das Thema in ein kontrafaktisches Großbritannien der 1980er Jahre, in dem Alan Turing noch lebt wodurch es große Forschung in der KI-Forschung gab. Eine Rezension aus Sicht eines Physikers und Philosophen gibt Lars Jaeger in seinem Blog bei spektrum.de. Jaeger hebt hervor, dass McEwan sich „wissenschaftlich auf der Höhe der Zeit“ befinde. Eine andere Perspektive nimmt Ulrike Baureithel im aktuellen Freitag ein (Ausgabe 25, 20.06.2019). Unter dem Stichwort „Maschinentraurigkeit“ fragt sie, ob Menschen „Sex mit Robotern haben [sollten]“ und was das bedeutet. Daneben übt die Rezensentin vorsichtige Kritik an langen „Monologe[n] [Turings], in denen die Geschichte der Informatik ebenso ausschweifend eingefangen wird wie [Turings] eigene“. Diese Monologe, so Baureithel, „drohen an manchen Stellen die Erzählform zu strangulieren“.


Dass es nach wie vor viel weniger Frauen in der Informatik gibt als Männer, und dass sich diese Lücke bei gleichbleibender Entwicklung wohl erst in 100 Jahren schließen wird, ist Thema einer Nachricht in der New York Times. Die Zeitung berichtet über eine Studie, in der 2,87 Millionen wissenschaftliche Publikationen der Jahre 1970 bis 2018 untersucht wurden; die Daten erhielten die Autor*innen der Studie von der dblp-Bibliographie, die an der Universität Trier gehostet wird.


In der Süddeutschen Zeitung widmet sich Nicole Grün der Befristung wissenschaftlichen Personals. Maßgeblich ausgelöst durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz, sind Kettenbefristungen, kürzeste Vertragslaufzeiten von manchmal nur drei Monaten, das Hangeln von einem Projektantrag zum nächsten sowie Nebenjobs die Regel für sehr viele jüngere Wissenschaftler*innen, die die 40 noch nicht überschritten haben. Frauen sind zusätzlich benachteiligt, wenn sie Kinder bekommen wollen.


Schwarzes Loch in M87. (Bildnachweis: Wikipedia)

Vor zwei Monaten wurde die erste Abbildung eines ‚echten‘ sogenannten Schwarzen Lochs veröffentlicht. Eine neue Folge des AstroGeo-Podcasts diskutiert nun die Frage, wie die Abbildungen (es waren eigentlich mehrere, und es waren keine Fotos, wie schon im April Frank Wunderlich-Pfeiffer bei golem.de betonte) zustande kamen und welche Bedeutung es hat.


Immer mal wieder finden Raumsonden Spuren von Methan auf dem Mars. Zuletzt gelang das dem Mars-Rover Curiosity der NASA, wie die New York Times berichtet. Unklar ist, ob die Messungen alte Methaneinschlüsse sind, die aus wärmeren Tagen des Planeten stammen und durch Felsen freigesetzt werden, ob das Methan gar womöglich Produkt kleiner Mikroben ist — oder doch nur ein Messfehler.